Gibt es Bewegung auf dem Marktplatz?

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Da staunten die Gäste beim Bräuwirt und in der Eisdiele Edelweiß nicht schlecht: Flugs war eine weitere „Location“ auf dem Marktplatz eröffnet. Spritz gab es von der Eisdiele, Bier vom Bräuwirt und Wein von der Vinothek Assisi.  Interessierte Miesbacherinnen und Miesbacher trafen sich zum  zum 22. Mal und diskutierten die Gestaltung „ihres“ Marktplatzes. Freundlicherweise berichteten drei der „Vier Weisen“ aus dem Stadtrat über den Stand der Diskussionen in ihrer Arbeitsgruppe. Herzlichen Dank fürs Kommen an Astrid Güldner und Dirk Thelemann und vor allem an Paul Fertl, der sich neben seinen derzeitigen Pflichten als Erster Bürgermeister Zeit für die Initiative genommen hatte!  Mit Manfred Burger war ein weiterer Stadtrat unter den Anwesenden. So kann gelebte Transparenz und Bürgernähe aussehen!

Die „drei Weisen“ berichteten über die Vorgehensweise der Arbeitsgruppe zur Verkehrsberuhigung und Gestaltung des Marktplatzes. Nach mehreren Treffen habe man sich auf einen Gestaltungsvorschlag geeinigt, der zunächst in den entsprechenden Gremien des Stadtrates vorgestellt und diskutiert werden soll. Deutet man die äußerst vorsichtigen Äußerungen der „drei Weisen“ richtig, dann könnte sich im kommenden Jahr zum 100jährigen Jubiläum der Stadterhebung auf dem Marktplatz etwas bewegen. Wir sind natürlich sehr gespannt, was das sein und wie das aussehen wird!

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Basteln für die „Vier Weisen“

20170509_162433Basteln für einen guten Zweck:  Zur zweiten Sitzung des Stadträte-Arbeitskreises „Marktplatz“ stellten wir eine Mappe mit Informationen zusammen, die die Initiative erarbeitet hat. Dazu gehören die „Wünsche der Bürger an den Marktplatz“, Argumente zu „Der Marktplatz funktioniert nicht!“ sowie eine Übersicht, wie ein geordneter, professioneller Prozess zur Gestaltung des Marktplatzes aussehen könnte. Auch die Broschüre „25 Jahre Fußgängerzone Bad Tölz“ haben wir beigelegt – zur Lektüre und mit vielen Erinnerungen und Anregungen zu einer erfolgreichen Verkehrsberuhigung im Nachbarlandkreis. Wir wünschen den „Vier Weisen“, das sind die Stadträte Astrid Güldner, Markus Seemüller, Paul Fertl und Dirk Thelemann. Sie repräsentieren die im Stadtrat vertretenen Fraktionen. Der fünfte Weise Klaus Fahrer hat sich bereits im Vorfeld abgemeldet.

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Bürgersinn bei brisanten Themen gefragt: Marktplatz-Gestaltung und Villen-Abriss

Hartmann-Villa auf dem Miesbacher Kreuzberg

Angesichts dieser Themen ist der Miesbacher Bürgersinn gefragt. Es wäre natürlich schön, wenn möglichst viele Miesbacherinnen und Miesbacher zur Stadtratssitzung am Donnerstag, 23. März 2017 kommen. Beginn ist um 17 Uhr im Rathaus und jeder kann daran teilnehmen und zuhören. Dann sehen die Damen und Herrn Stadträte sowie die Bürgermeisterin, dass es sehr wohl eine interessierte Öffentlichkeit gibt.

Denn wahrlich in sich hat es die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung: Es geht um zwei Dinge, die das Gesicht der Kreisstadt nachhaltig verändern werden. Zum einen geht es um die Beauftragung des Wiener Aktionsbüros Nonconform, die uns Bürger am Prozess zur Gestaltung des Marktplatzes beteiligen wollen. Nun ja, ein großes Büro, das große Aktionen macht wird ,wohl auch große Rechnungen stellen. Angesichts der Übersichtlichkeit in der Stadtkasse stellt sich natürlich die Frage, ob Miesbach das wirklich braucht, sich das leisten kann und vor allem wie die Umsetzung eventueller Ergebnisse ausschaut? Denn dafür ist Nonconfrom natürlich nicht zuständig.

Das zweite Thema ist der Abriss der markanten „Hartmann-Villa“ auf dem Kreuzberg – rechts ganz außen. Sie soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Damit würde eines der letzten charakteristischen Häuser für immer verschwinden, die den Blick auf Miesbach so charmant gestalten.

 

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Stadtentwicklung, Stadtrat und ein Joker aus dem Rathaus

Die Initiative trifft sich wieder am Dienstag, 22. November, 2016 um 19.30 Uhr bei „Da Leonardo“, Haidmühl in Miesbach. Wir berichten über die Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses sowie des Stadtrats und ziehen ein Resümee unserer „Brotzeit am Marktplatz“. Außerdem sprechen wir über den neuen Joker aus dem Rathaus, die Kommunikations-Agentur „Nonconform“ aus Wien, die ganz auf Querdenken und Bürgerbeteiligung setzen.

 

 

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So wars bei der zweiten „Brotzeit am Marktplatz“:

Einige Eindrücke vom Treffen auf dem Marktplatz:

Und hier der dazugehörige Bericht, den auch das Gelbe Blatt freundlicherweise abgedruckt hat: Da staunten die Gäste bei der „Brotzeit am Marktplatz“ nicht schlecht: Plötzlich füllte sich der halbseitig zum Biergarten umfunktionierte Marktplatz noch mehr und sie wurden Zeugen der ersten Flashmobs in Miesbach. Die Rainbow Gospel Voices intonierten unter der Leitung von Andrea Wehrmann das afrikanische Lied „Ipharadisi“, das ins Deutsche übersetzt „Im Paradies“ heißt.
Wie im Paradies konnte man sich bei der „Brotzeit am Marktplatz“ wahrlich fühlen. Der Einladung der „Initiative Miesbacher Marktplatz“ waren wieder zahlreiche Miesbacherinnen und Miesbacher gefolgt. Viele hatten ihre Brotzeit mitgebracht oder kauften schnell noch etwas ein. Gemütlich saßen sie inmitten des Stadtzentrums – unbehelligt vom Verkehr. Besonders gut gefiel das den vielen Kindern, die auf ihren Tretrollern die ungewohnte Freiheit genossen.

Als Publikumsmagnet erwies sich wider die Maßkrugrutsche der Waitzinger Freunde. Unter der Anleitung von Joachim Baumann und Robert Bär übten sich Groß und Klein im Maßkrugschieben. Bei exakten Treffern gab es für die Erwachsenen ein Stamperl Schnaps und für die Kinder eine weiße Zuckermaus.

Musikalisch unterhalten wurden die Biergartenbesucher von der Miesbach-Rosenheimer Folk-Band „Jenni’s Chicks“. Sie spielten ohne Verstärker, also „unplugged“, was die schöne Feierabendstimmung auf dem Marktplatz noch unterstrich.

Auf großes Interesse stießen die Beispiele von bayerischen Städten, die ihre Innenstädte bereits verkehrsberuhigt und gestaltet haben. Bernhard Wurm und Tom Schneider von der Initiative Miesbacher Marktplatz hatten Stadtpläne, Fotos und Zeitungsartikel aus Murnau, Bad Tölz, Freising und Weilheim zusammengetragen.

Mit einbrechender Dämmerung kam dann das faszinierende Häuserensemble rund um den Marktplatz noch ganz besonders zur Geltung. Nach dem Erfolg der zweiten „Brotzeit am Marktplatz“ verabschiedete Initiative-Sprecherin Lisa Hilbich die Anwesenden mit dem Versprechen, dass es auch im kommenden Jahr wieder ein Treffen auf dem Marktplatz geben wird: „Wir laden solange ein, bis sich die Aufenthaltsqualität zum Positiven verändert hat.“

 

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Marktplatz wird wieder zum Biergarten

plakatAm Freitag, 23. September, ist es wieder soweit: Von 16 bis 20 Uhr heißt es wieder „Brotzeit am Marktplatz“. Von 16 bis 20 Uhr findet wieder ein gemütliches Zusammensitzen statt. Gemeinsam genießen wir den in weiten Teilen autofreien Marktplatz. Bitte Geschirr und Brotzeit selber mitbringen oder in den umliegenden Geschäfte einkaufen. Achtung: Die „Brotzeit am Marktplatz“ findet allerdings nur bei gutem Wetter statt!

Für unsere zweite „Brotzeit am Marktplatz“ haben wir uns einiges einfallen lassen: An Stellwänden zeigen wir
die Verkehrsberuhigung und Innenstadtgestaltung aus einigen Städten, die mit Miesbach vergleichbar sind. Alle sind herzlich eingeladen…
…sich zu informieren und zu diskutieren. Die Kinder dürfen malen, wie sie sich Ihren Marktplatz vorstellen und die Miesbach-Rosenheimer Folk-Gruppe Jenni’s Cicks spielt zur Unterhaltung – unplugged. Gegen 19 Uhr gibt es dann noch eine Überraschung – aber mehr wird noch nicht verraten.

Mit unserer zweiten „Brotzeit am Marktplatz“ wollen wir die Notwendigkeit, einen professionellen Prozess zur Verkehrsberuhigung und Neugestaltung des Marktplatzes zu starten, wieder mehr in die Öffentlichkeit rücken.

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Zu Ehren von Rudolf Pikola und Hans Schuhbeck: „Miesbach sagt Danke“

Ralf Hermann und Fritz Weigl sprachen vor dem Archivbild von Militärbischof Kardinal Wendel und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß, die von Rudolf Pikola als fiktives Gespräch verfasste Satire nach (von links). Foto: Jürgen Steinborn
Ralf Hermann und Fritz Weigl sprachen vor dem Archivbild von Militärbischof Kardinal Wendel und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß, die von Rudolf Pikola als fiktives Gespräch verfasste Satire nach (von links).
Foto: Jürgen Steinborn

 

Wahrlich große Fußstapfen haben die beiden Bürgermeister Rudolf Pikola und Hans Schuhbeck in den insgesamt 30 Jahren ihres Wirkens in Miesbach hinterlassen. Diese auszufüllen, ist für Ihre Nachfolger nicht leicht. Das zeigte bereits die Ausstellung in der Stadtbücherei und noch mehr der Abend „Miesbach sagt Danke“ in der Rudolf-Pikola-Schule. Der Anlass dafür waren… (mehr …)

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